Der Onlinehandel in Frankreich wächst weiter. Laut dem französischen E-Commerce-Verband FEVAD gaben die Französinnen und Franzosen 2025 rund 196,4 Milliarden Euro online aus, 7% mehr als im Vorjahr. Davon entfielen 76,1 Milliarden Euro auf Produkte, und im ersten Halbjahr 2026 legte der Markt um weitere 6,6% zu. Gleichzeitig ist 2026 ein Jahr der Umbrüche: Rakuten France hat seinen Marktplatz Ende September geschlossen, Kaufland ist neu im Land, und Frankreich geht mit einem eigenen Gesetz gegen Ultra-Fast-Fashion vor.
Du möchtest mitmischen? Der Verkauf über Marktplätze ist einer der schnellsten Wege, französische Kunden zu erreichen. In diesem Beitrag stellen wir Dir die Top 12 Online-Marktplätze in Frankreich 2026 vor, mit Besucherzahlen, Gebühren und den wichtigsten Voraussetzungen für Händler aus Deutschland und Österreich.
Ein Online-Marktplatz ist vergleichbar mit einem digitalen Einkaufszentrum: Viele Händler bieten dort ihre Produkte an, und Kunden kaufen und bezahlen direkt auf der Plattform. Für Händler sind Marktplätze attraktiv, weil sie Reichweite, Zahlungsabwicklung und Vertrauen mitbringen und sich schnell starten lassen, ideal, um neue Märkte zu erschließen.
Ein Online-Marktplatz erfüllt zwei Hauptkriterien:
Preisvergleichsportale, die nur zu externen Shops weiterleiten, zählen nicht dazu. Je nach Modell unterscheidet man B2B-, B2C- und C2C-Marktplätze, horizontale (breites Sortiment) und vertikale (eine Nische) sowie produkt- und dienstleistungsbasierte Plattformen. In diesem Artikel konzentrieren wir uns auf produktbasierte Marktplätze, auf denen Unternehmen verkaufen können.
Die wichtigsten Zahlen zum französischen Onlinehandel auf einen Blick:
Zwei Regeln solltest Du kennen, bevor Du in Frankreich startest. Erstens verlangt die Loi Toubon, dass Produktangebote, Beschreibungen, Anleitungen, Garantiebedingungen und Rechnungen für Verbraucher auf Französisch vorliegen. Zweitens gilt in Frankreich die erweiterte Herstellerverantwortung (REP): Marktplätze wie Amazon verlangen eine eindeutige Kennung (IDU) für jede betroffene Produktkategorie, zum Beispiel Verpackung, Elektrogeräte oder Textilien.
Werfen wir also einen Blick auf die beliebtesten Online-Marktplätze in Frankreich, gemessen an den monatlichen Besuchen. Die Daten stammen von Similarweb und beziehen sich auf August 2026 (abgerufen im Oktober 2026). Die Zahlen sind Richtwerte und zählen die Web-Besuche der jeweiligen Domain, App-Nutzung ist nicht enthalten. Bei Fnac und Darty haben wir beide Domains zusammengezählt, weil sie einen gemeinsamen Marktplatz betreiben. Die Unique-Visitor-Zahlen von Fevad/Médiamétrie in den Profilen messen etwas anderes, nämlich Personen statt Besuche, und sind deshalb niedriger.
| # | Marktplatz | Besuche Aug. 2026 | Kategorie | Grundgebühr pro Monat |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Amazon.fr | 203,8 Mio. | Generalist | 39 € (Professionnel) |
| 2 | Vinted | 42,5 Mio. | Mode, Second Hand | Vinted Pro: keine |
| 3 | Fnac & Darty | 34,1 Mio. | Kultur, Elektronik, Haushalt | Nicht öffentlich |
| 4 | Leroy Merlin | 33,9 Mio. | Heimwerken, Garten | Nicht öffentlich |
| 5 | Decathlon | 27,8 Mio. | Sport, Outdoor | Nicht öffentlich |
| 6 | Cdiscount | 27,0 Mio. | Generalist, Elektronik, Wohnen | 39,99 € |
| 7 | eBay.fr | 21,7 Mio. | Generalist | Ab 19,50 € (Shop, optional) |
| 8 | ManoMano | 14,0 Mio. | Heimwerken, Garten, Wohnen | Nicht öffentlich |
| 9 | Veepee | 10,4 Mio. | Flash Sales, Marken | Nicht öffentlich |
| 10 | La Redoute | 7,7 Mio. | Mode, Wohnen | Nicht öffentlich |
| 11 | Back Market | 7,0 Mio. | Refurbished Elektronik | Nicht öffentlich |
| 12 | Kaufland.fr | 1,3 Mio. | Generalist | Ab 39,95 € |
Alle Gebühren: Stand September 2026, ohne Umsatzsteuer, zuzüglich Provisionen.

Keine Überraschung: Amazon führt auch den französischen E-Commerce an. Laut Fevad/Médiamétrie kam Amazon im zweiten Quartal 2026 auf 41,2 Millionen Unique Visitors pro Monat und war damit die meistbesuchte E-Commerce-Seite des Landes. Amazon setzte 2024 laut eigenen Angaben mehr als 12 Milliarden Euro in Frankreich um und betreibt dort über 35 Logistikstandorte. Mehr als 16.000 französische KMU verkaufen über Amazon (Amazon, 2024).
Für Händler: Mit Deinem europäischen Seller-Central-Konto kannst Du Amazon.fr einfach zubuchen. Laut Amazon kostet der Tarif „Professionnel“ 39 € pro Monat, dazu kommt eine Verkaufsgebühr je Kategorie, zum Beispiel 7% bei Elektronik. Wichtig für Frankreich: Für Produkte, die unter die REP fallen, brauchst Du eine IDU-Nummer. Ohne sie zieht Amazon die Öko-Beiträge für Dich ein und stellt sie Dir in Rechnung. Ob FBA oder FBM für Dich besser passt, liest Du in unserem Beitrag zu Amazon FBM Ship+.
Die größte Reichweite im Land und das Vertrauen der Kunden. Wer in Frankreich startet, testet seine Produkte oft zuerst auf Amazon.fr.

Vinted wurde 2008 in Vilnius gegründet und ist heute Europas größter Second-Hand-Marktplatz für Mode. In Frankreich ist Vinted riesig: Laut Fevad/Médiamétrie kam die Plattform im zweiten Quartal 2026 auf 20,1 Millionen Unique Visitors pro Monat. 2025 wuchs der Warenumsatz laut Vinted um 47% auf 10,8 Milliarden Euro, der Umsatz lag bei 1,1 Milliarden Euro. Mit Vinted Go betreibt das Unternehmen inzwischen sogar einen eigenen Paketdienst, unter anderem in Frankreich.
Für Händler: Über Vinted Pro können auch Unternehmen verkaufen, aktuell allerdings nur mit Sitz in Frankreich, den Niederlanden, Belgien, Luxemburg, Italien, Spanien oder Portugal. Für Händler aus Deutschland und Österreich ist Vinted Pro derzeit also nicht verfügbar.
Eine riesige, sehr aktive Community und Second-Hand als Massenmarkt. Für Modemarken mit Kreislauf- oder Re-Commerce-Angebot ist Vinted ein spannender Kanal. Übrigens: Vinted ist einer der geschätzten Kunden von byrd.

Fnac ist die bekannteste Marke für Bücher, Musik und Technik in Frankreich, Darty die erste Adresse für Haushaltsgeräte. Gemeinsam erzielte Fnac Darty 2025 laut Geschäftsbericht einen Umsatz von 10,3 Milliarden Euro, 22% davon online. Laut Fnac Darty verkaufen mehr als 3.000 Händler über den gemeinsamen Marktplatz, der neben Frankreich auch Belgien, Spanien, Portugal und die Schweiz abdeckt. Spannend: Die EP Group des tschechischen Investors Daniel Křetínský will Fnac Darty übernehmen, der Abschluss ist bis Ende 2026 geplant.
Für Händler: Fnac Darty arbeitet mit einem Logistikpartner zusammen, Du kannst aber auch selbst versenden. Die Konditionen erfährst Du im Seller-Portal.
Sichtbarkeit und Vertrauen in zwei Marken, die fast jeder in Frankreich kennt. Ideal für Bücher, Medien, Technik und Haushaltsgeräte.

Leroy Merlin ist Frankreichs führender Baumarkt und betreibt seit Dezember 2020 einen eigenen Marktplatz. Laut Fevad/Médiamétrie kam leroymerlin.fr im zweiten Quartal 2026 auf 14,9 Millionen Unique Visitors pro Monat. Laut Branchenpresse erzielte Leroy Merlin France 2025 ein Geschäftsvolumen von rund 9,8 Milliarden Euro (Zepros), und 2024 verkauften bereits mehr als 500 Händler über den Marktplatz (CIO Online).
Für Händler: Der Marktplatz läuft über Mirakl, die Konditionen nennt Leroy Merlin nur im Bewerbungsprozess. Praktisch für Dich: byrd ist direkt an Mirakl angebunden. Wenn Du als Händler bei Leroy Merlin zugelassen bist, laufen Deine Bestellungen automatisch zu byrd, und die Sendungsnummern gehen zurück an den Marktplatz. Mehr dazu auf unserer Seite zum Mirakl Fulfillment.
Das hohe Vertrauen der französischen Kunden in die Marke und ihr Expertenstatus rund um Haus und Garten. Für Marken aus Heimwerken, Garten und Wohnen einer der wichtigsten Kanäle in Frankreich.

Die französische Sportkette Decathlon kam laut Fevad/Médiamétrie im zweiten Quartal 2026 auf 12,9 Millionen Unique Visitors pro Monat. Auf decathlon.fr verkaufen neben den Eigenmarken auch Partnermarken, die ihre Bestellungen selbst versenden.
Für Händler: Interessierte Marken bewerben sich direkt bei Decathlon, öffentliche Konditionen gibt es nicht.
Eine sehr klar definierte, kaufbereite Zielgruppe. Wer auf decathlon.fr sucht, will Sport treiben.

Cdiscount aus Bordeaux gehört zur Casino-Gruppe und gilt als größter französischer Herausforderer von Amazon. Laut Cdiscount verkaufen rund 10.000 Händler an 7 Millionen aktive Kunden, das Abo „Cdiscount à Volonté“ hat 2 Millionen Mitglieder. Der Marktplatz macht inzwischen den Großteil des Geschäfts aus: Im vierten Quartal 2025 lag sein Anteil am Produkt-GMV laut Casino bei 65,4%, das Marktplatz-GMV wuchs 2025 um 7,7%.
Für Händler: Unternehmen aus der EU können sich mit dem Handelsregisterauszug ihres Landes registrieren. Cdiscount verlangt eine Reklamationsquote von höchstens 1% und 99% pünktliche Versendungen. Das Abo kostet laut Cdiscount 39,99 € pro Monat, dazu kommt eine Provision je Kategorie. Mit Fulfilment by Cdiscount gibt es auch einen eigenen Logistikservice.
Eine treue, preisbewusste französische Kundschaft und eine starke Stellung bei Elektronik, Haushalt und Möbeln.

eBay gehört zu den ältesten Akteuren im französischen E-Commerce und ist vor allem bei Technik, Ersatzteilen und Sammlerstücken stark. Seit dem 1. September 2026 zahlen private Verkäufer auf eBay.fr keine Verkaufsgebühren mehr, was den Marktplatz für Käufer noch belebter machen dürfte.
Für Händler: Gewerbliche Händler zahlen laut eBay mit Shop-Abo zum Beispiel 5% Provision bei Elektronik, 9% bei Haus und Garten und 12% bei Mode, jeweils plus 0,35 € pro Bestellung. Shop-Abos gibt es ab 19,50 € pro Monat.
Wie bei Amazon vertrauen die französischen Kunden eBay als einem der E-Commerce-Pioniere. Die Plattform kennt fast jeder Online-Shopper.

Der französische Nischenmarktplatz ist auf Heimwerken, Garten und Wohnen spezialisiert und neben Frankreich auch in Deutschland, Spanien, Italien und Großbritannien aktiv. Laut Fevad/Médiamétrie kam ManoMano im zweiten Quartal 2026 auf 9,0 Millionen Unique Visitors pro Monat. Das Warenvolumen lag 2024 laut Maddyness bei rund 1 Milliarde Euro, etwa die Hälfte davon in Frankreich.
Für Händler: Weil ManoMano auch einen deutschen Marktplatz betreibt, ist der Einstieg für Händler aus der DACH-Region vergleichsweise einfach.
Der starke Ruf in der Nische. Besucher auf ManoMano haben oft eine klarere Kaufabsicht als auf Generalisten, und die Experten-Community „Manodvisors“ hilft Kunden bei der Produktwahl.

Veepee, 2001 als vente-privee gegründet, verfolgt ein eigenes Modell mit zeitlich begrenzten Markenaktionen für Mitglieder. Laut Fevad/Médiamétrie kam Veepee im zweiten Quartal 2026 auf 8,5 Millionen Unique Visitors pro Monat. Neben den Flash Sales betreibt Veepee seit 2018 den Marktplatz Brandsplace, der laut FashionNetwork 2024 um 15% wuchs.
Hohe Conversion und Sichtbarkeit in kurzer Zeit. Gut geeignet, um Überbestände oder Kollektionen abzuverkaufen, ohne den eigenen Shop mit Rabatten zu belasten.

1837 gegründet, ist La Redoute einer der Pioniere des französischen Versandhandels und gehört heute zur Galeries-Lafayette-Gruppe. Seit 2010 betreibt La Redoute einen Marktplatz, auf dem laut La Redoute mehr als 500 ausgewählte Händler verkaufen. Die Händler versenden selbst und kümmern sich um die Retouren.
Die lange Präsenz im französischen Markt und eine treue Kundschaft für Mode und Wohnen. Dazu kommt eine kuratierte Auswahl, die gut zu Marken im mittleren und gehobenen Preissegment passt.

Back Market wurde 2014 in Paris gegründet und ist der führende Marktplatz für generalüberholte Elektronik. 2025 wuchs das Warenvolumen laut Back Market um 32% auf 3,5 Milliarden US-Dollar.
Für Händler: Verkaufen können professionelle Refurbisher, die Qualitäts- und Garantiestandards von Back Market erfüllen.
Ein klarer Fokus und viel Vertrauen bei einem Thema, das in Frankreich stark wächst: Refurbished ist hier längst Mainstream. Übrigens: Auch der Wiener Refurbished-Marktplatz refurbed ist in Frankreich aktiv und laut Ecommerce Nation inzwischen in 24 europäischen Märkten vertreten. Sein eigenes Zubehör-Sortiment versendet refurbed mit byrd quer durch Europa. Wie das funktioniert, liest Du in unserer Success Story mit refurbed.

Der jüngste Marktplatz in dieser Liste: Kaufland startete in Frankreich laut Ecommerce News im August 2025, zum Start mit mehr als 3 Millionen Artikeln. Mit 1,3 Millionen Besuchen im August 2026 steht Kaufland.fr in Frankreich noch am Anfang, wächst als neuer Kanal aber mit wenig Wettbewerb. Für deutsche Händler ist das besonders spannend, weil ein Kaufland-Konto für alle Länder gilt.
Für Händler: Laut Kaufland Global Marketplace kostet das Abo ab 39,95 € pro Monat für alle Länder, die Provision liegt je nach Kategorie zwischen 4 und 16%. Du brauchst eine Umsatzsteuer-ID für das Zielland bzw. eine OSS-Registrierung. Mehr zu Kaufland liest Du in unserem Überblick zu den Online-Marktplätzen in Deutschland.
Der einfachste Weg für Kaufland.de-Händler nach Frankreich: gleiches Konto, gleiche Produktdaten, ein neuer Markt.
Kaum ein Land diskutiert so intensiv über die Plattformen aus China wie Frankreich. Für europäische Marken sind sie vor allem Wettbewerber, teils aber auch neue Kanäle.
Frankreich reagiert auch politisch: Das Gesetz gegen Ultra-Fast-Fashion vom 8. Juli 2026 sieht seit dem 1. September 2026 eine Öko-Abgabe pro Produkt vor, ab dem 1. Januar 2027 ist Werbung für Ultra-Fast-Fashion verboten (Gossement Avocats). Die nationale Abgabe von 2 € pro Artikel auf Kleinsendungen aus Drittstaaten galt von März bis Juli 2026 und wurde dann zugunsten des EU-Zolls von 3 € ausgesetzt (Ministère de l'Économie).
Über diese Top 12 hinaus gibt es in Frankreich weitere spannende Verkaufskanäle. Leboncoin ist nach Amazon die meistbesuchte E-Commerce-Seite des Landes (32,1 Millionen Unique Visitors, Fevad/Médiamétrie), vor allem als Kleinanzeigen-Portal mit sicherer Zahlung und Versand, aber auch mit Angeboten für Profis. Boulanger betreibt einen kuratierten Marktplatz für Elektronik und Haushaltsgeräte mit strengen Service-Kennzahlen. Dazu kommen die Lebensmittelhändler E.Leclerc und Carrefour mit großer Reichweite sowie Zalando für Mode. Ein prominenter Name fehlt dagegen: Rakuten France (früher PriceMinister) hat seinen Marktplatz am 30. September 2026 geschlossen.
Online-Marktplätze sind ein hervorragender Startpunkt für den Einstieg in den E-Commerce, für mehr Umsatz oder die Marktexpansion, ganz besonders in Nischen. Dennoch bietet ein eigener Onlineshop einige Vorteile:
Die meisten erfolgreichen Marken kombinieren beides: einen französischsprachigen Shop als Basis und zwei bis drei Marktplätze für zusätzliche Reichweite.
Dank Amazon und Co. erwarten auch französische Kunden schnelle und günstige Lieferungen, oft auch an Abholpunkte (Points Relais). Und die Marktplätze messen genau mit: Cdiscount zum Beispiel verlangt 99% pünktliche Versendungen.
Für viele Händler ist dieses Fulfillment-Niveau allein kaum wirtschaftlich umsetzbar. Hier kommen 3PLs (Third-Party-Logistics-Dienstleister) ins Spiel. Sie übernehmen Lagerung, Pick & Pack, Versand und Retouren und verhandeln dank ihrer Volumina bessere Konditionen mit den wichtigsten Paketdiensten in Frankreich.
Mit byrd lagerst Du Deinen Bestand an einem Ort und bedienst von dort alle Kanäle: Bestellungen von Amazon.fr (FBM), Cdiscount, Fnac und Darty, Kaufland.fr, eBay.fr und Zalando sowie von Mirakl-Marktplätzen wie Leroy Merlin lassen sich an byrd anbinden und laufen zusammen mit den Bestellungen aus Deinem eigenen Shop durch dasselbe Lager. Du entscheidest, welche Produkte Du auf welchem Marktplatz verkaufst, und siehst Bestand, Bestellungen, Sendungen und Retouren jederzeit in einem Dashboard.
Wie das mit Lagerung direkt in Frankreich funktioniert, erfährst Du auf unserer Seite zum Fulfillment in Frankreich. Und wenn Du weitere Märkte im Blick hast, helfen Dir unsere Überblicke zu den Online-Marktplätzen in Deutschland und Polen.
Was ist der größte Online-Marktplatz in Frankreich?
Amazon.fr. Laut Fevad/Médiamétrie besuchten im zweiten Quartal 2026 jeden Monat 41,2 Millionen Menschen Amazon, deutlich mehr als jede andere E-Commerce-Seite in Frankreich.
Welche französischen Marktplätze gibt es?
Die wichtigsten französischen Marktplätze sind Cdiscount, Leroy Merlin, Fnac und Darty, ManoMano, La Redoute, Veepee, Back Market und Decathlon. Dazu kommen internationale Plattformen wie Amazon, Vinted, eBay und seit 2025 Kaufland.
Kann ich als deutsches Unternehmen auf französischen Marktplätzen verkaufen?
Ja, die meisten Marktplätze wie Amazon.fr, Cdiscount, Kaufland.fr oder eBay.fr nehmen Unternehmen aus der EU auf. Vinted Pro ist für Händler aus Deutschland und Österreich derzeit allerdings nicht verfügbar.
Muss ich meine Produkte auf Französisch anbieten?
Ja. Laut Loi Toubon müssen Angebote, Produktbeschreibungen, Anleitungen und Garantiebedingungen für französische Verbraucher auf Französisch vorliegen. Weitere Sprachen sind zusätzlich erlaubt.
Was ist die IDU-Nummer?
Die IDU (identifiant unique) ist Deine Registrierungsnummer für die erweiterte Herstellerverantwortung (REP) in Frankreich, zum Beispiel für Verpackungen, Elektrogeräte oder Textilien. Marktplätze wie Amazon fragen sie ab, bevor Du betroffene Produkte nach Frankreich verkaufst.
Gibt es Rakuten in Frankreich noch?
Nein. Rakuten France hat seinen Marktplatz am 30. September 2026 geschlossen. Gute Alternativen für Generalisten sind Cdiscount, Fnac und Darty sowie Kaufland.fr.