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Nachbestellung planen: Wann Dein Lager leer läuft und wann Du bestellen musst | byrd

Geschrieben von Phillip Pitsch | Jul 29, 2026, 1:31:11 PM

Kaum ein Stockout kommt wirklich überraschend. Die Zahlen waren immer da: aktueller Bestand, Verkaufsgeschwindigkeit, Lieferzeit des Lieferanten. Nur zusammengerechnet hat sie niemand, weil die Berechnung der einzelnen Artikel in Excel mühsam ist und im Tagesgeschäft untergeht. Genau diese Rechnung übernimmt der Reichweite-und-Reorder-Report von byrdAI, für jede einzelne SKU, jeden Tag aufs Neue, wenn Du willst.

Das Problem: Bestellt wird, wenn es bereits wehtut

Drei Muster sehen wir bei wachsenden Händlern immer wieder:

Bestellt wird nach Gefühl.
Der Blick ins Lager ersetzt die Rechnung. Das geht gut, bis ein Produkt schneller dreht als gedacht, und dann fehlen zwei Wochen Umsatz, weil der Lieferant nun mal 30 Tage braucht.

Die Lieferzeit fehlt in der Rechnung.
Viele Händler schauen auf den Bestand („noch 200 Stück, passt schon"), nicht auf den letzten möglichen Bestelltag. Entscheidend ist aber nicht, wie lange Dein Bestand reicht, sondern wie lange er reicht minus Lieferzeit.

Jede SKU wird gleich behandelt.
Dein Bestseller braucht andere Aufmerksamkeit als ein Ladenhüter. Ohne Priorisierung geht die kritische Nachbestellung in einer Liste von Hunderten oder sogar Tausenden Produkten unter.

Die Kennzahlen, die der Reorder-Report für Dich rechnet

byrdAI zieht Deine Live-Daten aus byrd (Bestand, Verkäufe, Geschwindigkeit) und berechnet daraus pro SKU:

  • Reichweite (Days of Cover): Wie viele Tage Dein verfügbarer Bestand beim aktuellen Abverkauf noch hält.
  • Bestelltag: Reichweite minus Lieferzeit Deines Lieferanten. Ist der Wert negativ, bist Du bereits überfällig.
  • Empfohlene Bestellmenge: Was Du ordern solltest, um Lieferzeit plus Zielreichweite abzudecken, ohne Dich in Overstock zu kaufen.

Ein Beispiel: 29 Einheiten auf Lager, im Schnitt 6 Verkäufe pro Tag, ergibt knapp 5 Tage Reichweite. Bei 14 Tagen Lieferzeit ist dieser SKU nicht „bald fällig", sondern seit über einer Woche überfällig. Genau solche Fälle markiert der Report rot, bevor sie zum Umsatzproblem werden.

So erstellst Du einen Nachbestell-Report mit byrdAI

Einmal verbunden, reicht in Claude oder ChatGPT die Frage:

„Welche SKUs haben weniger als 14 Tage Reichweite?"

Für den vollen Überblick gibt es auf der byrdAI-Seite und weiter unten den fertigen Dashboard-Prompt zum Kopieren. Claude baut Dir damit ein Live-Dashboard mit einer Stockout-Timeline: jede SKU als Balken auf dem Kalender, die Lieferzeit als schraffierte Zone, der letzte Bestelltag als Markierung. Dazu Lieferzeit und Zielreichweite als einstellbare Regler und ein fertiger Bestellplan, gebündelt nach „Heute bestellen", „Diese Woche", „Nächste Woche". All das kannst Du aber nach Belieben so anpassen, wie Du es möchtest.

 

Welche Entscheidungen Du daraus ableitest

Überfällige SKUs zuerst.
Alles, was innerhalb der Lieferzeit liegt, rettet keine Standardbestellung mehr. Hier hilft nur Express, ein alternativer Lieferant oder ein ehrlicher „Ausverkauft"-Hinweis im Shop.

Der Bestellplan ersetzt das Bauchgefühl.
Statt täglich alle Produkte zu prüfen, arbeitest Du eine kurze, priorisierte Liste ab: Welche SKUs, bis wann, in welcher Menge.

Overstock vermeiden.
Der Report zeigt auch die Gegenseite: SKUs mit mehr als einem Jahr Reichweite. Dort pausierst Du Nachbestellungen und setzt das Kapital sinnvoller ein.

Vom Report zur Routine: Nachbestellung auf Autopilot

Die tägliche Bestellliste.
„Schick mir jeden Werktag um 8 Uhr die Liste aller SKUs, die ich nachbestellen muss, mit empfohlener Menge." Dein Einkauf startet mit einer fertigen Prioritätenliste in den Tag, per E-Mail oder in Slack.

Der Frühwarn-Trigger.
„Fällt ein SKU unter 14 Tage Reichweite, entwirf die Bestell-E-Mail an meinen Lieferanten." Du gibst nur noch frei. Wer mag, lässt wiederkehrende Bestellungen komplett automatisch rauslaufen.

Bestelltage im Kalender.
Claude kann jeden Bestelltag direkt als Termin in Deinen Google Kalender legen, inklusive SKU, Menge und byrd-Link in der Beschreibung. Der letzte mögliche Bestelltag steht dann dort, wo Du ihn garantiert siehst.

Saisonale Anpassung.
Vor dem Peak fragst Du einfach: „Rechne mit 50% höherer Verkaufsgeschwindigkeit. Was muss ich bis wann bestellen?" Kein neues Tool, keine neue Tabelle, dieselben Daten.

Nie wieder überrascht vom leeren Regal

Als byrd-Kunde verbindest Du byrdAI in rund 5 Minuten mit Claude oder ChatGPT und kopierst den Reorder-Prompt von unserer byrdAI-Seite oder unter diesem Abschnitt. Noch kein byrd-Kunde? byrdAI gibt es nur mit byrd-Fulfillment, als erster europäischer 3PL mit MCP-Server. Sprich mit uns.

Beispielprompt für den Reorder Report (passe ihn nach Belieben an).

Häufige Fragen zum Reorder-Report mit byrdAI

Was bedeutet Days of Cover genau?
Die Anzahl der Tage, die Dein verfügbarer Bestand beim aktuellen Verkaufstempo noch reicht. byrdAI berechnet das Tempo aus Deinen echten Versanddaten der letzten 14 bis 90 Tage, den Zeitraum wählst Du.

Berücksichtigt der Report meine Lieferzeiten?
Ja. Du gibst die Lieferzeit Deines Lieferanten an (etwa 7, 14, 30 oder 45 Tage) und der Report berechnet daraus den letzten sinnvollen Bestelltag pro SKU.

Was ist mit Bundles?
Bundles werden bei byrd aus Komponenten kommissioniert. Der Report konzentriert sich deshalb auf die verkaufsfähigen Einzel-SKUs, deren Bestand tatsächlich zur Neige gehen kann.

Was kostet byrdAI?
Während der Beta ist byrdAI für byrd-Kunden kostenlos im Konto enthalten.